Hefeteig, Grundrezept

Zutaten:
500 g Mehl Typ 405
42 g Hefe, oder 1 Pack. Trockenhefe
1 Prise Salz
70 g Butter
250 g Milch
evtl. 2 Eigelb
70 g Zucker, nur bei Süßspeisen
Fett / Öl zum Ausbacken
Arbeitsanweisung:
Mehl sieben (so kommt Sauerstoff unter das Mehl) mit Zucker, Salz, und Hefe vermischen, Butterwürfel, und
wenn gewünscht Eigelbe zugeben, leicht erwärmte Milch (handwarm) auf die Mehlmischung gießen, und alle
Zutaten mit dem Knethaken des Handmixers mindestens 3 Min. durchkneten bis ein homogener, glatter Teig
entsteht.
Diesen an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat, dann noch
einmal kurz von Hand durchkneten.
Weiterverarbeiten zur gewünschten Form (Kuchenboden, Hefezopf, Gebäckstücke usw.) und nochmals
mindestens 20 Minuten gehen lassen.
Dieser Teig ist besonders geeignet für Käse -, Apfel- und Zwetschgenkuchen,
Dampfnudeln, Hefegebäckstücke usw.
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Gönnen Sie Ihrem Teig Ruhe und Wärme, er braucht es und wird es Ihnen danken.

Mürbeteig, Grundrezept

Zutaten:
150 g Mehl
100 g Fett
50 g Zucker
1/2 Tl Salz
1 Eigelb
Arbeitsanweisung:
Aus Mehl, Margarine, Salz, Zucker und Eigelb einen Mürbeteig kneten und ihn ca. 30 Min. zugedeckt in den
Kühlschrank stellen.
Mürbteig oder Knetteig, ist ein fettreicher Teig, der nur wenig aufgeht.
Er wird hauptsächlich für Kekse und Tortenböden benutzt.
Für das Grundrezept werden drei Teile (möglichst kleberarmes) Mehl, zwei Teile Fett und ein Teil Zucker
verwendet (1-2-3-Teig), dazu etwas Salz. Für pikantes Gebäck wird der Zuckeranteil durch Mehl ausgetauscht.
Je nach Anwendung und Geschmack kann Ei zugegeben werden.
Der Teig wird leicht verknetet oder auch mit einem Messer „gehackt“ („gehackter Teig“). Die Zutaten dürfen
nicht zu stark geknetet werden, sondern nur locker vermischt. Vor der weiteren Verarbeitung wird er meist
gekühlt.
Sind die Zutaten zu warm oder wird zu lange geknetet, wird der Teig brandig und reißt beim Ausrollen. Kommt
Flüssigkeit mit dem Mehl in Verbindung, bevor es sich mit dem Fett verbunden hat, wird er zäh.
Dünn ausgerollter Mürbeteig kann ohne Triebmittel gebacken werden.
Dickere Teige bedürfen einer Lockerung. Daher wird Backpulver oder ABC-Trieb
(Ammoniumhydrogencarbonat) zugegeben.
Spekulatius wird aus einem Mürbeteig mit verschiedenen Gewürzen hergestellt.

Bisquit, Grundrezept

Zutaten:

6 Eigelb
3 El heißes Wasser
180 g Zucker
1 El Vanillezucker
6 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Mehl
100 g Speisestärke

Arbeitsanweisung:

Eine Springform (26 cm) ausbuttern, oder mit Backpapier auslegen,
bereitstellen.
Backofen auf 180°C vorheizen.
Die 6 Eigelb mit den 3 El heißem Wasser, den 180 g Zucker und dem
Vanillezucker mit dem Handrührgerät ca. 5 Min. cremig weiß aufschlagen.
Das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif schlagen und auf die Eigelbcreme
verteilen, das Mehl und die Speisestärke darüber sieben, mit einem
Rührlöffel vorsichtig, aber sorgfältig mischen, damit die Luftigkeit
erhalten bleibt.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30- 40 Minuten backen.
Nach diesem Grundrezept kann jeder Bisquitteig hergestellt werden,
je nach Rezept mit oder ohne Butter, mit oder ohne Aromaten.

Blätterteig, Grundrezept

Die Blätterteig Herstellung ist in der privaten Küche nicht so ganz einfach, versierte „Bäckerinnen & Bäcker“ kennen die Rezeptur und die Herstellung.
Der Normalverbraucher wird sich den Blätterteig aus der Tiefkühltruhe oder der Frischetheke des Kaufhauses besorgen, und nach vorgegebener Rezeptur verarbeiten.
Ein altes Hausrezept soll hier aber nicht vorenthalten werden.

Zutaten:

600 g Mehl
100 g Butter
250 ml Wasser
1 El Weißweinessig
2 Tl Salz

Arbeitsanweisung:

600 g Mehl, 100 g Butter, 250 ml Wasser, 1 El Weißweinessig, 2 TL Salz werden gut vermengt, bis ein krümeliger Teig entsteht. Der Teig wird zu einem Rechteck ausgerollt und mit 300 g kühler Butter oder Margarine in dünnen Scheiben belegt, wobei ringsherum ein Rand frei bleibt. Die Teigplatte wird von der Schmalseite her fest eingerollt und wieder mit dem Rollholz ausgerollt. Danach werden noch zwei Doppeltouren ausgeführt, und der Teig ist bereit zur Verarbeitung. Je nach Fettart wird der Teig zwischen den einzelnen Arbeitsschritten gekühlt.